Wer an einem alten Fiat 500 schraubt, merkt schnell: Hier läuft vieles anders als bei modernen Autos. Das Wichtigste vorweg: Der luftgekühlte Zweizylinder von 1969 hat keinen normalen Ölfilter.
Statt einer Filterpatrone besitzt der Motor lediglich ein grobes Ölsieb in der Ölwanne und eine Schleuderplatte (Zentrifuge) auf der Kurbelwelle, die den groben Dreck durch die Drehbewegung an die Außenwand drückt.
Daraus ergeben sich zwei feste Regeln für die Wartung:
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Nur mineralisches Oldtimer-Öl verwenden: Moderne Öle halten Schmutzpartikel in der Schwebe, damit sie zum Filter transportiert werden. Da der Fiat keinen Filter hat, würde dieser Dreck permanent durch die Lager gepumpt. Er braucht daher zwingend ein unlegiertes oder mild legiertes mineralisches Öl (z. B. SAE 30 oder ein klassisches 20W-50). Hier können sich die Partikel sauber am Boden absetzen.
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Kurze Intervalle: Das Öl sollte alle 3.000 bis 5.000 Kilometer oder einmal im Jahr gewechselt werden.





